Kurze Darstellung der Ziele und Aufgaben der Vereinigung der Schulleiter an Gymnasien in Sachsen-Anhalt

Die Vereinigung wurde 1991 in Magdeburg als erste in den neuen Bundesländern gegründet.

Die VSG ist eine Arbeitsgemeinschaft im Philologenverband Sachsen-Anhalt und Mitglied der Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren und in deren Organ, der Bundesdirektorenkonferenz (BDK Gymnasien), vertreten. Über ihre Vorsitzende, welche seit 1993 dort Mitglied ist, nimmt sie die Landesinteressen in der Bundesdirektorenkonferenz wahr.

Der Erhalt und die Stärkung des Gymnasiums als eigenständige, zum Abitur führende und somit auf ein Studium vorbereitende Schulform ist ein Grundanliegen der VSG.  Die VSG sieht weiter ihre Aufgaben in der Behandlung von Fragen, die das Gymnasium und seinen besonderen Auftrag im Rahmen des gesamten Bildungswesens betreffen. Im Einzelnen bündelt sie die Interessen und Ziele der Schulleiterinnen und Schulleiter der Gymnasien und damit auch der Schulform bezüglich der Qualitätssicherung und der Unterrichtsorganisation. Die VSG trägt diese dem MB oder anderen Gremien, Parteien und Institutionen vor.

Sie ist in der AG Gymnasiale Oberstufe des Ministeriums – sofern diese berufen wurde – vertreten.

Sie vertritt ihre Mitglieder gegenüber dem Bildungsministerium, weiteren Behörden und der Öffentlichkeit hinsichtlich ihrer beruflichen Belange und tritt für die Anerkennung der Schulleiterin / des Schulleiters als eigenständiges Berufsbild ein.

Organe der Vereinigung sind:

  • die Vollversammlung – sie tritt einmal jährlich zusammen
  • der erweiterte Vorstand – ihm gehören die Sprecher der Regionalverbände an
  • der geschäftsführende Vorstand (Vorsitzender, Stellvertreter und Kassenwart)
Auf der Jahreshaupt- und Wahlversammlung im November 2017 erhielt der neugewählte Vorstand den Auftrag der Mitglieder, folgende Themen als Gesprächsinhalte zu favorisieren:

Kritische Überarbeitung Flexi- Erlass, Erlass Mehr- und Minderzeiten und der
Arbeitszeit – VO 

(bezahlte Mehrarbeit, freiwillige bezahlte Mehrarbeit, klare Regelung der Anrechnungstatbestände)

Überarbeitung der Ausbildungsverordnung
(Einsatz der Referendare, Klärung der „Vergütung“ bei Referendar-Betreuung)

Erhöhung des Schulleitungskontingents
(Berücksichtigung der Mehrbelastungen zum Beispiel durch:
Schulgirokonten, dienstliche Beurteilungen, Erstellung von immer wieder neunen Konzepten
)